Städtischer Zuschuss für Trockenmauern verdreifacht

16.11.2016

Basis war ein Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion, über die Entwicklung und den aktuellen Stand des Trockenmauerprogramms der Stadt Mühlacker zu berichten und über eine Erhöhung des Zuschusses nachzudenken

Steillagen mit Trockenmauern: Typisch für die Landschaft in Mühlhausen an dr Enz

Mühlacker. Mehr Geld aus der Stadtkasse gibt es für die Wiederherstellung von Trockenmauern. Der Gemeinderat hat die Aufwandsentschädigung pro Quadratmeter zum Aufsetzen der Mauer von bisher bis zu 50 Euro auf bis zu 150 Euro erhöht. Die Stadtverwaltung hatte eine Anhebung auf bis zu 100 Euro pro Quadratmeter Ansichtsfläche vorgeschlagen. Basis war ein Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion, über die Entwicklung und den aktuellen Stand des Trockenmauerprogramms der Stadt Mühlacker zu berichten und über eine Erhöhung des Zuschusses nachzudenken. Das seit 2005 bestehende Trockenmauerprogramm der Stadt galt zunächst nur für den Bereich
Klotzberg/Mönchberg und wurde 2006 auf die gesamte Stadt ausgedehnt. Seitdem liegt der Schwerpunkt mit über einem Drittel des Sanierungsumfanges in Mühlhausen mit 380 Quadratmetern wiederhergestellter Mauern. In der Kernstadt waren es 270 Quadratmeter, in Großglattbach 170, in Lomersheim 150 sowie in Lienzingen und Enzberg je 100 Quadratmeter. Insgesamt sind seit 2005 nach Angaben der Stadtverwaltung mit insgesamt 185.000 Euro rund 1.170 Quadratmeter Trockenmauern saniert worden. In den Jahren 2010 bis 2016 gab es Gelder für jährlich vier bis neun Anträge: „Einige Antragsteller sanieren – in der Regel über mehrere Jahre - Mauern im großen Umfang (100 Quadratmeter und mehr) sowohl auf Freizeit- als auch in Weinberggrundstücken.“