Als Botschafter unterwegs

17.01.2017

Studieninformation aus erster Hand am Berufskolleg der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker

Informationen aus erster Hand gab es für die BK-Schüler in Mühlacker von den Studenten (v.l.n.r.) Sarina Balkhaus, Cetin Pinar und Fatih Islak, die als Studienbotschafter des Kultusministeriums unterwegs sind. (enz)  
Informationen aus erster Hand gab es für die BK-Schüler in Mühlacker von den Studenten (v.l.n.r.) Sarina Balkhaus, Cetin Pinar und Fatih Islak, die als Studienbotschafter des Kultusministeriums unterwegs sind. (enz)

Mühlacker. "Aktuelle Information aus erster Hand" - unter diesem Motto stand eine Veranstaltung für das einjährige Berufskolleg der Fachrichtung Technik an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker. Mit dem mittleren Bildungsabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung haben die BK-Schüler bereits einen großen Teil der Strecke zu ihrem Traumberuf Ingenieur zurückgelegt: der BK-Abschluss ist im Sommer noch zu bewältigen, dann kann das Hochschulstudium beginnen.

Klassenlehrerin Sibylle Schnauffer hatte drei Studienbotschafter des Kultusministeriums Baden-Württemberg eingeladen: Cetin Pinar, Student der Informatik und des Internationalen Technischen Vertriebs von der Hochschule Aalen, Sarina Balkhaus, Studentin der Kommunikationswissenschaften und des Journalismus aus Stuttgart, und Fatih Islak, angehender Wirtschaftsingenieur von der Hochschule Pforzheim. Komplettiert wurde die Runde durch Petra Hammel, die Beraterin für akademische Berufe der Agentur für Arbeit in Pforzheim.

Die Studenten berichteten zunächst von ihrem Weg zur Entscheidungsfindung für ihr Studienfach, erläuterten ihre Abwägungen und sparten auch Rückschläge und Probleme nicht aus. Petra Hammel stellte die verschiedenen Hochschultypen, deren Zugangsvoraussetzungen, allgemeine Unterschiede und Schwerpunkte vor und thematisierte dabei sowohl Master- als auch Bachelor-Studiengänge. Außerdem sprach sie über die Auswahlkriterien zum passenden Studiengang und gaben Empfehlungen, wie sich das Studium finanzieren lässt.

Nebenher erfuhren die BK-Schüler viele Details des Alltags als eingeschriebene Studenten an einer Hochschule. Dabei schöpften die drei Studienbotschafter merklich aus dem Vollen - und würzten ihre Studienerfahrungen mit Highlights wie Berichten über Studienaufenthalte in Israel und Portugal. Im zweiten Teil konnten die BK-Schüler in drei Kleingruppen spezielle Fragen vor allem nach den Inhalten ihrer jeweiligen Studiengänge mit den Studenten besprechen. Petra Hammel bot den Schülern an, nach dem Halbjahreszeugnis für Einzelberatungen an die Schule zu kommen. (enz)