"Eine fortschrittliche Gemeinde"

13.11.2016

Vortragsabend im ersten Stockwerk der alten Schule - ganz passend zum Thema: Schule in der Lebenswelt der Lienzinger Schüler und Lehrer vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

Der letzte Vortragsabend im Rahmen des Ortsjubiläums 1250 Jahre Lienzingen fand in bisher ungewohntem Rahmen statt: diesmal nicht im Evangelischen Gemeindehaus, sondern im ersten Stockwerk der alten Schule - ganz passend zum Thema: Schule in der Lebenswelt der Lienzinger Schüler und Lehrer vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Angebot und Nachfrage nach Plätzen in den Räumen der 2015 renovierten alten ersten Schule, dem heutigen Quartier zur Kirchenburg, stimmten überein. Denn die Gastgeber Monika und Frank Becker (im Bild vorne links) hatten um Voranmeldungen wegen der beschränkten Platzzahl gebeten, zumal sie für jeden Besucher noch ein kleines Schulpausenvesper gerichtet hatten. Diplom-Archivarin und Autorin Dr. Petra Schad (Dritte von links), Leiterin des Archivs der Stadt Markgröningen, erzählte Interessantes über die Schulgeschichte des Ortes, über die sie auch im neuen Heimatbuch geschrieben hat. Seit etwa 1530 besteht in Lienzingen eine Schule. "Eine fortschrittliche Gemeinde", meinte Petra Schad zu der relativ frühen Schulgründung.