Mühlacker hat mit 2,8 Prozent den besten Wert

04.11.2016

Im Oktober lag die Arbeitslosenquote im Bund bei 5,8 Prozent, in Baden-Württemberg bei 3,6 Prozent und im Enzkreis bei 2,7 Prozent. Im Agenturbezirk Nagold-Pforzheim, zu dem der Enzkreis gehört, sind es 3,7 Prozent - Kreis Freudenstadt 3,1 Prozent, Kreis Calw 3,3 und Stadt Pforzheim 6,7 Prozent.

Im Oktober lag die Arbeitslosenquote im Bund bei 5,8 Prozent, in Baden-Württemberg bei 3,6 Prozent und im Enzkreis bei 2,7 Prozent. Im Agenturbezirk Nagold-Pforzheim, zu dem der Enzkreis gehört, sind es 3,7 Prozent - Kreis Freudenstadt 3,1 Prozent, Kreis Calw 3,3 und Stadt Pforzheim 6,7 Prozent. Der Bezirk ist deckungsgleich mit der Region Nordschwarzwald. Unter den sieben Geschäftsstellen der Arbeitsagentur Nagold-Pforzheim hat Mühlacker mit 2,8 Prozent den besten Wert. Es folgen Freudenstadt (3,1 Prozent), Nagold und Calw (jeweils 3,2 Prozent), Horb (3,3 Prozent), Bad Wildbad (4,0 Prozent) und Pforzheim (4,5 Prozent).

Region Nordschwarzwald: Aufgrund der milden Witterung und der guten Konjunktur hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim weiter verbessert. Am Zähltag Mitte Oktober waren 12178 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 609 oder 4,8 Prozent weniger als im September. Erfreulich ist auch der Vergleich zum Vorjahr: Im Oktober 2015 waren noch 387 oder 3,1 Prozent mehr Menschen ohne Job. Damit hat die Arbeitslosigkeit im Nordschwarzwald einen neuen Tiefstand in einem Oktober erreicht (Monatswerte liegen ab 1998 vollständig vor).Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – ging innerhalb der letzten vier Wochen um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent zurück. Vor einem Jahr lag sie noch bei 3,9 Prozent. "Trotz des Flüchtlingszustroms konnten wir mit unseren vielfältigen Aktivitäten zu einer weiteren Entlastung am Arbeitsmarkt beitragen. Die Integration der Zuwanderer in den Arbeitsmarkt braucht Zeit, aber immer mehr geflüchtete Menschen verfügen nun über ausreichende Deutschkenntnisse, um eine Ausbildung oder Arbeit aufnehmen zu können. Das freut mich umso mehr, als wir von rund 250 Unternehmen die Zusage haben, Beschäftigungsmöglichketen für Flüchtlinge mit Deutschkenntnissen anzubieten“, so Martina Lehmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Nagold-Pforzheim. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat im Oktober wieder deutlich zugenommen. Dem Arbeitgeberservice wurden insgesamt 1420 zu besetzende Arbeitsstellen gemeldet. Das waren 235 oder 19,8 Prozent mehr als im September und 155 oder 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Erfreulich ist, dass fast 84 Prozent der neu gemeldeten Stellen unbefristet sind“ sagte Lehmann. „In Anbetracht der demographischen Entwicklung, mit alternden Belegschaften und knapp werdender Fachkräfte, sind Unternehmen zunehmend bemüht, neue Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen sondern diese auch langfristig zu halten“.

Baden-Württemberg: Im Bundesland waren im Vergleich zum September 8.900 Menschen weniger ohne Arbeit. Auch gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen zurückgegangen. Besonders haben von dem Rückgang Jugendliche unter 25 Jahren profitiert. Ebenso ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen erneut gesunken. „Der Oktober am baden-württembergischen Arbeitsmarkt war in der Tat ein Goldener Oktober. Die Arbeitslosenzahlen sind weiter zurückgegangen. Der Erwerbstätigenzuwachs hat sich stabilisiert und ein neues Rekordniveau erreicht. Damit ist das Land für die kommenden Monate gut gerüstet“, begrüßte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut die Arbeitsmarktdaten. Demnach waren im Oktober in Baden-Württemberg 217.228 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen im Land ist damit gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2015 mit damals 218.028 weiter zurückgegangen. Auch die Arbeitslosenquote liegt mit 3,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum September 2016 ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 8.900 Personen zurückgegangen. Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit im Oktober haben wie schon im September vor allem Jugendliche unter 25 Jahren besonders profitiert. „Es stimmt sehr optimistisch, dass im Oktober über 3.700 junge Menschen aus der Arbeitslosigkeit ausscheiden konnten“, so die Ministerin. Foto: Bundesagentur für Arbeit